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Bekleidung: Daunen

Intensivtierhaltung Daunen stammen meistens entweder aus Lebendrupf oder aus tierquälerischer Massentierhaltung wie der Stopfmast.

Beim Lebendrupf werden den Gänsen am lebendigen Leib die Federn herausgerissen. Verdeckte Ermittler haben in Polen, Ungarn und China panische Gänse, blutende Wunden, die ohne Betäubung vernäht wurden, gebrochene Flügel und sterbende Tiere beobachtet. Diese Prozedur müssen die Gänse meist mehrmals in ihrem kurzen Leben über sich ergehen lassen, bevor sie geschlachtet werden. Bei der Stopfmast werden die Tiere in hautengen Käfigen mehrmals täglich gestopft und sind am Ende der zwei- bis dreiwöchigen Zwangsmast todkrank.

Das Problem ist, dass man selbst als Experte nicht unterscheiden kann, ob die Daunen von lebenden oder von toten Tieren stammen. Es gibt kein Zertifizierungssystem und damit auch keinerlei Sicherheit. Offiziell ist die Entnahme von Daunen und Federn bei lebenden Gänsen nur erlaubt, wenn es den Tieren keine Schmerzen, Leiden oder Verletzungen zufügt, also durch Ausbürsten oder Auskämmen und während der Mauser. Die Industrie hat sich dafür tolle Namen wie „Mauserrupf“, „Harvesting“ oder „Gathering“ ausgedacht. In der Praxis ist das natürlich vollkommen unrealistisch, und die Branche konnte weltweit noch keinen Betrieb nennen, der dieser harmlosen Praxis nachweisbar nachgeht.


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